ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.

Langen - Egelsbach

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Der  Langen/Egelsbach codiert regelmäßig

Fahrräder

  

 

Codieren in Langen

 

 

Codiertermine  jeweils bei Zweirad-Schneider in Langen, Dorotheenstraße´bzw. bei Bike-tech, südliche Ringstraße. Bitte Kaufbeleg und Personalausweis mitbringen.

 

Der ADFC Langen/Egelsbach bietet Termine an, an denen ADFC-Mitglieder Fahrräder codieren (siehe auch unter "Termine"). Dabei werden Fahrräder mit einem speziellen Code versehen. Es wird eine Gebühr von 10 ¤ (komplizierte Räder 15 ¤) erhoben, ADFC-Mitglieder zahlen 5 ¤.

Immer Samstags, 10 - 14 Uhr.

 

 

 

 

Wozu Fahrradcodierung?

 

 

Wer sein Fahrrad codieren lässt, macht Langfingern das Leben schwer. Denn ohne Eigentumsnachweis kommen sie mit dem zweirädrigen Diebesgut nicht weit: Die Codierung zeigt sofort, wer der Eigentümer des geklauten Rads ist. Die Codierung erschwert also mehr als nur den Weiterverkauf, insbesondere den über Flohmärkte oder via Internet.

 

Der Verkaufswert des Diebesguts sinkt erheblich, während der Grad der Abschreckung und die Hemmschwelle für potenzielle Diebe steigt. Eine Codierung kann, wie die bisherige Erfahrung lehrt, die Zahl der Diebstähle also deutlich senken und die Aufklärungsquote erhöhen.

 

Das Prinzip basiert auf einem von der Polizei in Bergisch-Gladbach entwickelten und von der Polizei in Friedberg (Hessen) perfektionierten Codierverfahren und ist einfach: Eine Graviermaschine verewigt auf dem Rahmen des Fahrrads einen verschlüsselten personenbezogenen Code, der aus einer individuellen Ziffern- und Buchstabenkombination besteht. Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Ortes, in dem der Eigentümer wohnt, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie den Eigentümer-Initialen, möglichst ergänzt durch eine zweistellige Jahreszahl der Codierung.

 

Der Vorteil: Polizei oder Fundbüro erkennen anhand des Codes sofort den Eigentümer des Fahrrads und können ihn im Falle eines Diebstahls informieren – ohne Rückgriff auf Datenbanken. Die Rahmennummer allein gibt nicht genügend Informationen. Sie wird vom Hersteller ohne erkennbares System eingestanzt – mit Dopplungen und ohne zentrale Nummernkartei. 90 Prozent aller aufgefundenen Räder finden trotz Rahmennummer nicht mehr zu ihrem Eigentümer zurück, weil dieser sein Rad nicht eindeutig beschreiben kann.

 

 

 

 

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