Stellungnahme des ADFC Langen/Egelsbach zur Situation in der Bahnstraße, zum Stadtumbau-Konzept der Stadt Langen und zum Vorschlag der CDU    Stand 15.01.2012

Der Vorstand des ADFC Langen/Egelsbach hat sich auf seiner diesjährigen Klausurtagung intensiv dem Konzept der Stadt zum Stadtumbau im Hinblick auf Radfahrer und mit der parlamentarischen Initiative der CDU für mehr Sicherheit auf der Bahnstraße befasst.

Seit Jahrzehnten wird über die Bahnstraße diskutiert und es gibt inzwischen eine ganze Galerie von nicht ganz billigen Gutachten. Passiert ist nichts. Und Stillstand heißt hier eindeutig Rückschritt, denn die Welt außenherum verändert sich ständig.

Radfahrer auf der Bahnstraße fühlen sich heute höchst unsicher zwischen von hinten drängelnden und seitlich in Parklücken rangierenden Autos. Das "Radverkehrskonzept" der Stadt sieht die obere Bahnstraße zwar als Hauptverkehrsroute für Radler, hat sie aber gleichzeitig als Bereich mit "zahlreichen Mängeln" detektiert.

                                                                                                                                                                                       
Grundsätzlich begrüßt der ADFC den Stadtumbau; aber:

ADFCler haben sich tief enttäuscht zu den Präsentationen der Gutachter der Stadt geäußert. "Was sollen Träume von Kirschblühten, die eine Woche im Jahr blühen, wenn die restlichen 51 Wochen des Jahres Tristesse herrscht?" Radfahrer kamen auf den Präsentationen nur als schmückendes Beiwerk auf netten Architektenspinnereien vor (einer fährt quer, einer auf der falschen Seite auf einem viel zu schmalen Streifen, bei der 3. Präsentation gab`s gar keine Radler, macht die Sache einfacher.....).  Und man hat für die weitere Planung der oberen Bahnstraße ein Büro ausgewählt, das gerade mal 4 Fahrradabstellplätze auf 500 m  vorsieht – aber eine Autorennbahn mit Mittelstreifen aus der Steinzeit der innerstädtischen Verkehrsplanung.

Dafür wurde vom Markusplatz in Venedig gefaselt - als ob die Langener Probleme nicht handfester Natur wären. Nicht mehr lustig findet der ADFC die lauschigen Bachläufe, die die Planungen zieren. Wo es doch sowieso zu wenig Platz für alle gewünschten Funktionen auf der Bahnstraße gibt. In Darmstadt hat ein solcher künstlicher Wassergraben bereits Schwerverletzte gefordert - wer kann schon auf Autos, Fußgänger, die enge Straße, Geschäfte und dann auch noch Bachläufe gleichzeitig achten?

Die Forderungen des ADFC:

1. Aus dem "Stadtumbaukonzept“ sollte der Teil "Obere Bahnstraße" als erster Baustein kurzfristig umgesetzt – aber vorher gründlich überarbeitet - werden. Die Teile "Lutherplatz" und "Romorantinanlage" können wegen Geldmangels zurückgestellt (und noch weiter diskutiert) werden, Radler haben dort keine Probleme, die zu aktuellem Handlungsbedarf zwingen.

2. Das Parkkonzept muss dringend - wie in der "Konzeptplanung" 2009 entwickelt - umgesetzt werden und ist wesentliche Voraussetzung für Verbesserungen.  Der Parksuchverkehr und die in Parklücken rangierenden Autos machen den größten Teil des Chaos der Bahnstraße aus. Nur durch Konzentration des Parkens außerhalb der oberen Bahnstraße kann der nötige Platz für mehr Sicherheit für Radler und Platz zum Flanieren gewonnen werden. An Stelle der Parkplätze müssen die "Flanierbereiche" entstehen, Bäume gepflanzt werden sowie Sitzmöglichkeiten und qualifizierte Fahrradabstellplätze geschaffen werden.

3. Das Umbaukonzept für die obere Bahnstraße muss umgeplant werden mit dem Ziel, dem Fahrrad einen viel höheren und angemessenen Stellenwert zu geben. Wer erst mal im Auto sitzt, ist schnell im nächsten Einkaufszentrum in Egelsbach, Dreieich, im "Isenburg Zentrum", im "Loop" oder demnächst in "Gateway Gardens". Die Kaufkraft der Radler und die Vorteile des Radelns in Langen werden unterschätzt. Ein kostenloser "Lieferservice" für eingekaufte größere Artikel nach holländischem Vorbild wäre der Hit.

4. Relativ wenige Mittel müssen gezielt eingesetzt werden:
-  Verzicht auf gefährlichen und teuren Firlefranz wie einen Wassergraben.
-  Die Höchstgeschwindigkeit darf nur 20 km/h betragen, was nur funktioniert, wenn man tatsächlich nicht schneller fahren kann. Dies muss mit breiten aufgepflasterten Schwellen in Straßenmitte nach dem Muster der Westendstraße durchgesetzt werden - Radler können da auf glatter Fläche seitlich vorbeifahren. Zebrastreifen für Fußgänger in relativ kurzen Abständen, Aufpflasterungen der Straßenkreuzungen und Engstellen z.B. an Bushaltestellen dürfen nicht fehlen. Mittelstreifen sind kontraproduktiv.
-  Die Fahrbahn selbst kann dann wie vorgeschlagen weitgehend in ihrer Lage und Abmessung bleiben und damit ein teurer Umbau von Entwässerungssystemen usw. gespart werden.
-  Durch große Fahrradpiktogramme und angedeutete Schutzstreifen an allen Einmündungen muss symbolisiert werden, dass der Fahrradverkehr auf der Fahrbahn stattfindet und die Autofahrer aufgefordert sind, die Radler zu respektieren.

5. Gleichzeitig müssen die noch fehlenden Elemente aus dem Radkonzept der Stadt, insbesondere die Zufahrten für Radler zur Bahnstraße über August-Bebel-Straße, Rheinstraße, Heinrichstraße, Zimmerstraße usw. umgesetzt werden.



Der ADFC begrüßt den Vorstoß der CDU für mehr Sicherheit für Radfahren auf der oberen Bahnstraße durch kurzfristig realisierbare Maßnahmen wie Radfahrer Schutzstreifen und eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h.

„Radfahrerschutzstreifen“ sind nach den aktuellen Richtlinien Teil der Fahrbahn und durch eine unterbrochene Linie sowie durch groß auf die Straße gezeichnete Piktogramme gekennzeichnet. Die Schutzstreifen sollen 1,50 m, mindestens 1,25 m breit sein. Autos dürfen auf Schutzstreifen nicht parken und nur ausnahmsweise fahren, z.B. in einer engen Straße, wenn zwei Busse sich begegnen. Die Breite der Straße sollte allerdings so sein, dass sich zwei Personenautos begegnen können, ohne auf die Schutzstreifen zu fahren.

Eine weitere Problematik ist zu beachten: eine der größten Gefährdungen für Radfahrer kommt durch ein- und ausparkende Autos und insbesondere, wenn Autofahrer unvermittelt die Tür öffnen. Da es in der Bahnstraße zahlreiche Kurzparker und Parkplatz suchende Autos gibt, ist diese Gefahr besonders groß. Daher soll nach den gängigen Richtlinien und den Vorstellungen des ADFC zwischen seitlich parkenden Autos und dem Schutzstreifen für Radler eigentlich ein "Sicherheitstrennstreifen" von 50 cm angeordnet werden.

Die erste Stellungnahme der Stadt, dass die Fahrbahnbreite von 6,50 m nicht ausreicht, um die Schutzstreifen anzubringen, orientiert sich an der Forderung, dass bei dem starken Verkehrsaufkommen in der oberen Bahnstraße nicht Mindestmaße aneinander gestückelt oder sogar noch unterschritten werden dürfen und dass zwei Autos sich ohne Berührung des Schutzstreifens begegnen sollen. Dabei nennt die Stadt eine Mindestbreite der Fahrbahn von 7 m - sie hat den notwendigen Abstand der Radler von den parkenden Autos schlicht ignoriert. Um auf beiden Seiten Schutzstreifen unter Berücksichtigung des Abstands zu parkenden Autos anzubringen und den ungehinderten Begegnungsverkehr für PKW zu ermöglichen, müsste die Fahrbahn sogar 8 m breit sein.

Der ADFC meint, beidseitige Schutzstreifen auf der Fahrbahn kombiniert mit deutlich sichtbaren Piktogrammen in der oberen Bahnstraße und vor allem den auch die von der CDU geforderten 20 km/h könnten einen guten Beitrag zur Sicherheit der Radler  leisten. Autofahrer werden so daran erinnert, dass Radler mit Recht einen gewissen Raum in Anspruch nehmen. Radler werden sich sicherer fühlen. Für Autos bliebt dann erst mal nur ein 3 m breiter Fahrstreifen, d.h. sich begegnende Autos müssten immer teilweise auf den Schutzstreifen ausweichen. Aber sie sind gewarnt, werden vorsichtig fahren und die Radler müssen sich nicht mehr abdrängen lassen. Letztendlich müssen Autos meist hinter den Radlern bleiben, was wegen der Kürze der Strecke und der ohnehin permanenten Staus kein wirklicher Zeitverlust wäre.


Nochmals: Stillstand wäre Rückschritt. Die Schutzstreifen und Tempo 20  lösen die Probleme der Bahnstraße nicht umfassend, aber sie sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Verlagerung des Parkens und die Gestaltung des Straßenraums müssen baldmöglichst folgen.

 

 

 

Umweltkonzept Stadt Langen


am 24. Oktober wurde von der Stadt Langen ein umfassendes Umweltkonzept beschlossen,

das auch die Themen Mobilität und betriebliches Mobilitätsmanagement umfasst.

bike + business wurde im Langener Rathaus vorgestellt und eine

konkrete (vertragliche) Beteiligung der Stadt an diesem Projekt vorbereitet.

Die Stimmung ist dort hervorragend, bereits in diesem Jahr sollen bessere,

 d.h. ADFC-empfohlene Fahrradabstellanlagen angeschafft werden.

Die Einbindung von bike + business in das Mobilitätsmanagement,

 die kommunale Verkehrspolitik und die Notwendigkeit der internen und

externen Kommunikation ist sehr präsent.

Es geht in die Richtung, Langen zu einer "Fahrradstadt" zu machen

(die Voraussetzungen hinsichtlich Topographie, Kompaktheit ... sind ohnehin gut).

 

 

Wahlprüfsteine des ADFC Langen/Egelsbach zur Kommunalwahl 2011

 

      

                                     5 Parteien haben Stellung genommen

Wahlprüfsteine:

Fragen des ADFC

Bündnis 90 - Die Grünen CDU FDP SPD Unabhängige Wähler-

vereinigung

1. Frage:

Der Anteil des Radverkehrs beim Einkaufsverkehr in Langen ist noch relativ niedrig. Die Fahrradparkmöglichkeiten sind z.T. mangelhaft. Welche Möglichkeiten sehen Sie, dies zu verbessern und welche Aktivitäten werden Sie dazu im Stadtparlament ergreifen?

Umgestaltung Bahnstraße; Mischverkehr bevorzugt, in diesem zusammenhang "ordentliche" Fahrradständer; Einzelhandel muss mitmachen Trägt Radverkehrs- konzept mit; wird Verwaltung stärhker in Pflicht nehmen - "Rad-Masterplan" einschl. Finanzierungs- und Zeitschiene ImRahmen Neugestaltung Innenstadt einschl. Attraktivitäts-gestaltung zugunsten Radfahrer; barrierefreie Gestaltung für partnerschaftl. Nebeneinander Grundsätzlich Radanteil erhöhen, Umsetzung Radverkehrskonzept zügig voranbringen; bei Umgestaltung Bahnstr.  Zur Umgestaltung Bahnstr gehören auch weitere Fahrradabstell-plätze. Radverkehrskonzept umsetzen
2. Frage:

Die Radverbindungen zu den Nachbarorten sind z.T. nicht zufriedenstellend – Beispiele Richtung Offenthal und Mörfelden. Welche Vorschläge haben Sie, dies zu verbessern und was werden Sie im Stadtparlament und gegenüber dem Kreis veranlassen, um die Verbindungen nachhaltig zu verbessern?

Richtung Offenthal Verweis auf vorhandene Planungen; Abstimmung mit Dreieich; Ri Mörfelden: Grüne fordern moderaten 2-spurigen Ausbau der B 486 mit separatem Radweg Verbindung Richtung Offenthal ist an Kosten gescheitert. Richtung Mörfelden abhängig von Ausbau B 486. Grundsätzliches Ziel: Im Kreis auf Verb. Überörtlicher Radwege hinwirken. Ri Offenthal: Verweis auf Auftrag an Magistrat, überörtl. Radweg mit Kreis und Dreieich zu prüfen; Ri Mörfelden: Setzt auf Ausbau B 486 Setzt sich im Kreis für kreisübergreifende Verknüpfung des Radwegenetzes ein. Fordert uns auf, unsere Wünsche aktiv einzubringen (Fragebogen übersandt) Ri offenthal: Prüfauftrag der Stadt an Magistrat; Planung soll 2012 beginnen

 

 

 

Antworten der Parteien (in alphabetischer Reihenfolge)

 

die Langener Grünen

1.       Der Anteil des Radverkehrs beim Einkaufsverkehr in Langen ist noch relativ niedrig. Die Fahrradparkmöglichkeiten sind z.T. mangelhaft. Welche Möglichkeiten sehe Sie, dies zu verbessern und welche Aktivitäten werden Sie dazu im Stadtparlament ergreifen?

Das Hauptproblem hierzu besteht im mangelndem Problembewusstsein. Die meisten Parteien, leider vor allem aber auch der Einzelhandel hat beim Einkaufsverkehr lediglich den PKW-Verkehr vor Augen. Bei allen Umgestaltungsplänen in der Innenstadt wird erbittert um jeden Parkplatz gekämpft. Jede Städteplanung reduziert sich dabei leider häufig auf die eine Forderung: Mehr Parkplätze! Radfahrer und Fußgänger spielen bei diesen Planungen leider in aller Regel nur eine untergeordnete Rolle, wenn sie überhaupt Beachtung finden.

Aktuell steht in Langen die Umgestaltung der Bahnstraße, also der Haupteinkaufsstraße in Langen, auf der Tagesordnung. Hier werden wir selbstverständlich insbesondere auch auf die Belange des Fahrradverkehrs acht geben. Insbesondere in der oberen Bahnstraße präferieren wir hier einen Mischverkehr auf der Straße, bei dem Autofahrer und Fahrradfahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind. Im Rahmen der Stadtmöblierung sollte die Stadt auch verstärkt ordentliche Fahrradständer aufstellen. Schon allein wenn man berücks ichtigte, wie viele Fahrräder auf der Fläche eine PKW-Abstellplatzes abgestellt werden können, erscheint dies eine durchaus effektive Nutzung des öffentlichen Straßenraums.

Allerdings sind darüberhinaus die Möglichkeiten der Stadt bei der Förderung des Fahrrads für den Einkaufsverkehr begrenzt. Hier ist insbesondere auch der Einzelhandel aufgerufen, das Potenzial der Fahrradfahrer als Kunden zu erkennen und entsprechende Angebote zu machen. Das gilt insbesondere auch für die Einkaufsmärkte an den Stadträndern.

2.       Die Radverbindungen zu den Nachbarorten sind z.T. nicht zufriedenstellend – Beispiele Richtung Offenthal und Mörfelden, Welche Vorschläge h aben Sie, dies zu verbessern und was werden Sie im Stadtparlament und gegenüber dem Kreis veranlassen, um die Verbindungen nachhaltig zu verbessern?

Der überörtliche Radverkehr wird leider häufig etwas vernachlässigt, obwohl auch hier der Radverkehr insbesondere in die nähere Umgebung eine gute Alternative zum Autoverkehr darstellt. Allerdings wurde erst letztes Jahr mit der neuen Anbindung nach Egelsbach entlang der Bahnlinie ein m.E. wichtiger Lückenschluss errichtet. Dennoch gibt es in diesem Bereich natürlich noch viel zu tun. Gerade die beiden angesprochenen Strecken weißen deutliche Defizite aus. Jedoch gibt es für die Strecke nach Offenthal bereits Planungen und Gespräche mit der Stadt Dreieich einen Fahrradweg über den Albanusberg zu führen. Insbesondere auf Seiten der Stadt Dreieich, auf deren Gemarkung der Hauptteil der Strecke liegen würde, muss jedoch abgewartet werden, inwieweit die Bereitschaft und die Möglichkeit besteht, ein solches Projekt zu finanzieren.

Für die Strecke nach Mörfelden stellt sich die Lage aus unserer Sicht leider etwas kompliziert da. Zwar ist im Zusammenhang mit dem vierspurigen Ausbau der B 486 nach Mörfelden auch die Errichtung eines Fahrradweges geplant. Jedoch lehnen wir einen solchen vierspurigen Ausbau strikt ab. Wir fordern dagegen eine maßvollen Ausbau der B 486 zusammen mit einem Fahrradweg. Solange aber die Straßenplaner unbedingt den vierspurigen Ausbau durchsetzen wollen, wird aber für einen solchen maßvollen Ausbau der Straße kein Raum sein. Da die B 486 in ihrer jetzigen Gestaltung für Fahrradfahrer nicht wirklich zu empfehlen ist, muss daher bis auf weiteres auf die beiden Strecken nördlich und südlich der B 486 durch den Wald verwiesen werden.

Rainer Schöner   Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

 

FDP Stadtverordnetenfraktion

Kommunalwahl Wahlprüfsteine des ADFC

 

  1. Der Anteil des Radverkehrs beim Einkaufsverkehr in Langen ist noch relativ niedrig. Die Fahrradparkmöglichkeiten sind z.T. mangelhaft. Welche Möglichkeiten sehen Sie, dies zu verbessern und welche Aktivitäten werden Sie dazu im Stadtparlament ergreifen?

 

Eine umfassende Neugestaltung speziell des Bereichs „Innenstadt“ ist Gegenstand des Stadtumbauprojekts. Wir sind daran aktiv beteiligt. Soeben ist im Bauausschuss der Planungsauftrag dazu auf den Weg gebracht worden. Eine erste Entwurfsvorlage steht für Mitte des Jahres mit der Realisierungsvorstellung „ab 2012“ (nach Finanzlage) an.

Dabei machen wir unsere Vorstellung auch für die Attraktivitätssteigerung zugunsten der Radfahrer geltend. Wir legen vor allem Wert auf eine barrierefreie Gestaltung, die das partnerschaftliche Nebeneinander der Verkehrteilnehmer fördert.

 

 

2.  Die Radverbindungen zu den Nachbarorten sind z.T. nicht zufriedenstellend — Beispiele Richtung Offenthal und Mörfelden. Welche Vorschläge haben Sie, dies zu verbessern und was werden Sie im Stadtparlament und gegenüber dem Kreis veranlassen, um die Verbindungen nachhaltig zu verbessern?

 

Zu der Verbindung nach Offenthal hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer 18. Sitzung den folgenden Beschluss einstimmig gefasst:

„Beschlusstext:

Der Magistrat wird beauftragt die Realisierung eines überörtlichen Fuß- und

Radweges zwischen Langen und Dreieich-Offenthal im Zusammenwirken mit dem

Kreis Offenbach, der Stadt Dreieich und dem ASV zu prüfen.“ (Sitzungsprotokoll).

Zu der Verbindung nach Mörfelden setzen wir im Stadtparlament auf die Realisierung im Zuge des B 486 Ausbaus. Er lässt zwar auf sich warten, aber wie erst kürzlich das Straßenbauamt versicherte, sind die Pläne in Arbeit und der Bau wird kommen.

 

 

Meldeplattform

Radfahren soll in erster Linie Spaß machen.
Dies ist dann der Fall wenn man sich zum einen sicher fühlt und es andererseits eine hohe Akzeptanz fürs Radfahren gibt.

Die Freude, die wir beim Radfahren empfinden, versuchen wir bei unsern Radlertreffs, den Touren sowie Infoständen zu vermitteln.

Zur Sicherheit tragen wir bei indem wir zum einen Fahrräder codieren, dies dient der Diebstahlprävention, als auch zum anderen durch die Teilnahme an Schulungen, Workshops und Seminaren im Bereich Verkehrsplanung als auch durch Informationen an die Verwaltung und der Allgemeinheit.

Wir kennen viele Mängel, was den Radverkehr in Langen betrifft.
Wir können aber nicht immer alle und vor allem zeitnah erfassen und an die zuständige Stelle weiterleiten.

Daher freuen wir uns, wenn Sie/Ihr über die Meldeplattform,
selber Mängel Melden/meldet.
Dies geht ganz einfach über die Meldeplattform, an der Die Stadt Langen teilnimmt. Dort können Mängel aller art eingegeben werden.

hier der Link:

http://www.meldeplattform-radverkehr.de

Dort z.B. Stadt Langen anklicken und im Dialogfenster den Anweisungen folgen und die Meldung absetzen.

wenn von verschiedenster Seite aus gemeldet wird, wird hoffentlich außerdem die Dringlichkeit erkannt.

 

Radverkehrskonzept

Die Stadt Langen hat unter Beteiligung einer Arbeitsgruppe, in der auch der ADFC vertreten war und unter Beratung durch die Firma R+T (Topp u.a. Darmstadt) in 2008/2009 ein Radverkehrskonzept erarbeitet. Der Maßnahmekatalog ist untenstehend mit freundlicher Genehmigung durch die Stadt Langen abgedruckt.

 

 

PR-Meldungen der Stadt Langen zur Verkehrspolitik in Langen:


vom 25.03.2010 Thema:
Mehr Sicherheit beim Radfahren
Sofortprogramm: Schutzstreifen und neue Markierungen
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=12801

vom 19.11.2009 Thema:
Radfahrer auf der Überholspur
Langen will Spielräume der geänderten Straßenverkehrsordnung nutzen
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=11844

vom 04.06.2009 Thema:
Freie Fahrt für Zweiräder
Neues Radverkehrskonzept bringt mehr Sicherheit und Komfort
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=9937

vom 05.02.2009 (2008)Thema:
Mit dem Rad an der B 486 nach Offenthal
Neue Verbindung als dringlich eingestuft
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=8734

vom 14.08.2008 Thema:
Stadtverwaltung tritt in die Pedalen
Große Beteiligung bei „Mit dem Rad zur Arbeit“
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=7145

vom 07.08.2008 Thema:
Neuer Radweg zwischen Langen und Egelsbach?
Kommunen wollen den Bedarf ermitteln
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=7116
 


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