herbst
10.05.2014 erstellt von: Werner Weigand


Historie: Runder Tisch Radverkehr

"Runder Tisch Radverkehr" mit der Stadt Langen seit 2012.
In Langen konnten nicht zuletzt durch die Aktivitäten des "Runden Tisches Radverkehr" deutliche Fortschritte im Hinblick auf Radabstellanlagen, vielfältige Mängelbeseitigung und Öffnung von Einbahnstraßen erzielt werden. Leider findet der Runde Tisch seit Mitte 2016 nicht mehr statt. Die Stadt will ein neues Konzept erstellen, hat aber wegen anderer Schwerpunkte b.a.w. keine Ressourcen.


Runder Tisch Radverkehr:

Im April 2012 gab es ein Treffen des ADFC Langen/Egelsbach mit dem damaligen Leiter des Planungsamtes der Stadt Langen, Herrn Braun sowie Vertreterinnen des Planungsamtes und des Umweltreferates zur Festlegung von Eckpunkten bei der Zusammenarbeit zwischen Stadt und ADFC. Im August und September tagte dann zum ersten Mal der "Runde Tisch". Teilnehmer waren seitens der Stadt Vertreter des Fachdienstes Bauwesen, Stadt- und Umweltplanung und der Straßenverkehrsbehörde Langen, hinzu kamen Vertreter der Polizeistation Langen und der Jugendverkehrsschule Offenbach. Seitens des ADFC nahmen drei Mitglieder des Vorstandes teil.

Es wurde vereinbart, regelmäßig alle Maßnahmen zu besprechen, die das Radfahren in Langen betreffen. Als Orientierung dient das Radverkehrskonzept, das auf eine Initiative der Agenda 21 zurückgeht, vor einigen Jahren von einem Ingenieurbüro im Auftrag der Stadt aufgestellt wurde und an dem auch der ADFC mitgewirkt hatte.

Erstes sichtbares Ergebnis war die Öffnung einer Reihe von Einbahnstraßen zum Radeln in beide Richtungen im Stadtzentrum. Die Maßnahme wurde noch in 2012 umgesetzt. Besonders herauszuheben ist die Öffnung der August-Bebel-Straße in der Richtung vom alten Rathaus zum Lutherplatz, ein langer Wunsch vieler ADFC-Mitglieder.
Trotz knapper Kassen stehen einige Mittel zur Verfügung und die Stadt erwartet auch Zuschüsse. Ideen waren, zunächst an Verknüpfungspunkten mit dem ÖPNV (z.B. S-Bahn-Station Flugsicherung und Haltestellen der Regionalbusse) und im Bereich der Bahnstraße,von Einkaufsmöglichkeiten und Kinos die Abstellmöglichkeiten zu verbessern. Statt "Felgenkillern" wurden moderne, vom ADFC empfohlene Abstellanlagen montiert.

Der "Runde Tisch" bietet auch die Chance, Mängel für den Radverkehr in der Stadt anzusprechen. Die Stadt hat Bereitschaft signalisiert, kleinere Mängel kurzfristig abzustellen.

Seit Mitte 2016 hat der Runde Tisch Radverkehr nicht mehr getagt. Die Stadt will ein neues Konzept erstellen, hat aber wegen anderer Schwerpunkte b.a.w. keine Ressourcen. Seitens des ADFC besteht die Forderung, einen nebenamtlichen Radverkehrsbeauftragten zu installieren, der ähnlich wie in Dreieich bei allen Planungen die Interessen des Radverkehrs einbringt.


728-mal angesehen




© ADFC

adfc
Mitgliedwerden
TP2017
Stadtradeln 2016
Bürgerstiftung
adfcvorort
adfcbettund bike